Dynamische Stromtarife und Batteriespeicher

Noch bis vor 20-30 Jahren war die Stromversorgung in Deutschland relativ einfach aufgebaut. Es gab zentrale Kraftwerke, meist an Flüssen gelegen wegen des benötigten Kühlwassers, die mit fossilen Energieträgern und Kernbrennstoffen betrieben wurden.

Die großen Nachteile dieser Kraftwerke liegen darin, dass sie einen sehr schlechten energetischen Wirkungsgrad aufweisen und die Brennstoffversorgung z. T. von sehr entfernten Quellen abhängig ist. Von 100 % Brennstoffeinsatz kommen bei diesen Kraft-Wärme-Maschinen physikalisch bedingt nur ca. 30 % in Form von Strom beim Nutzer an.

Durch die Energiewende, die insbesondere durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) massiv gefördert wurde, kommt der größte Teil des Stroms heute aus über 2 Millionen Solaranlagen und aus ca. 30.000 Windkraftanlagen, die naturgemäß vom Wetter und Tageszeit abhängig sind und somit zu hohen Volatilitäten am Strommarkt führen.

Das führt letztendlich dazu, dass auch die an der Strombörse gehandelten Strompreise sehr schwankend sind. in 2024 gab es an 457 Stunden negative Strompreise, d. h., wer zu dieser Zeit Strom abgenommen hat, der profitierte finanziell und leistete einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität.

Privathaushalte und kleinere Gewerbebetriebe und Kommunen konnten bisher nicht davon profitieren, da sie in aller Regel einen auf eine bestimmte Laufzeit festgelegten Strompreis hatten.

Seit 2025 sind Stromversorger verpflichtet, dynamische Stromtarife anzubieten, wodurch Verbraucher angereizt werden, ihre Nachfrage dem Angebot anzupassen. Das funktioniert z. B. wenn größere Stromverbraucher wie Wärmepumpen oder Wallboxen vorhanden sind. Besonders interessant wird es, wenn man über einen Batteriespeicher verfügt, der über eine Künstliche Intelligenz (KI) dann geladen und entladen wird, wenn der größte finanzielle Nutzen daraus resultiert.

Autor: Manfred Vogel

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